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Mutterschutz

Mutterschutz

Der Mutterschutz ist eine vom Gesetzgeber geregelte Norm welche den Schutz einer Mutter vor und nach einer Geburt sichert. Darunter versteht die Internationale Arbeitsorganisation das eine Schwangere Frau sechs Wochen vor und nochmals acht Wochen nach der Entbindung nicht arbeiten darf. Die Frist wird automatisch auf 12 Wochen erhöht wenn eine Kaiserschnittentbindung oder zum Beispiel eine Frühgeburt stattgefunden hat. Trotz der nicht erbrachten Arbeit bleibt das Arbeitsverhältnis zwischen der werdenden Mutter und dem Arbeitgeber bestehen. Außerdem erhält die so genannte Wöchnerin eine Lohnfortzahlung, welcher aus der Mutterschaftsversicherung  finanziert wird. Der Ersatzlohn errechnet sich aus dem durchschnittlichen Nettoeinkommen der vorangegangenen drei Monate.

Das Beschäftigungsverhältnis kann nicht von dem Arbeitgeber aufgelöst werden außer der Arbeitgeber hat eine Insolvenz angemeldet oder bei Kleinbetrieben die ohne eine qualifizierte Ersatzkraft nicht weiter arbeiten können. In diesen Fällen kann der Arbeitgeber die Arbeitnehmerin kündigen.



 
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