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Gesetzliche Rentenversicherung

 

Die gesetzliche Rentenversicherung ist in dem sechsten Sozialgesetzbuch fest geschrieben und ist ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Sozialversicherungen. Diese Rentenversicherung kümmert sich um die Altersvorsorge der deutschen Staatsbürger und finanziert die Renten durch das so genannte Umlageverfahren. Das bedeutet, dass durch die Beiträge der rentenversicherungspflichtigen Beschäftigten die monatlichen Bezüge der Rentner bezahlt werden. Dabei werden keine Rückstellungen aufgebaut! Das Prinzip wird als Generationenvertrag bezeichnet, da jeder der in die staatliche Rentenversicherung einzahlt, in seinem Rentenalter auch eine Rente erhält. Der Gesetzgeber verpflichtet alle Arbeitnehmer in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Nur Selbstständige und Beamte (Diener des Staates) zahlen keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung.

Die gesetzliche Rentenversicherung gewährleistet eine Hinterbliebenenrente, eine Erwerbsminderungsrente und eine Altersrente und deckt dadurch einige Risikofälle ab. Eine abschlagsfreie Altersrente erhält ein Arbeitnehmer nach der Gesetzesänderung im Jahr 2006 erst mit einem Eintrittsalter von 67 Lebensjahren. Dazu sieht das Gesetz vor, ab dem Geburtsjahrgang 1947 das Renteneintrittsalter schrittweise pro Geburtsjahr um einen Monat zu erhöhen. Folglich kann ein Arbeitnehmer der 1958 erst mit 66 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Im Anschluss wird für jeden weiteren Geburtsjahrgang das Renteneintrittsalter um weitere zwei Monate angehoben, bis der Geburtenjahrgang 1964 erst mit 67 Jahren eine abschlagsfreie Rente erhalten kann. Zahlt ein Arbeitnehmer nach wie vor 45 Jahre (Eckrentner) in die gesetzliche Renteversicherung ein kann er auch weiterhin mit 65 Jahren in Rente gehen.



 
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