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Einstiegsgeld

Einstiegsgeld

 

Das Einstiegsgeld ist eine staatliche Förderung von Beziehern des Arbeitslosengelds II, welche einer selbstständigen Tätigkeit nachkommen möchten oder ihr neues Beschäftigungsverhältnis zu gering entlohnt wird.

Kommt ein Arbeitsloser einer Beschäftigung nach, welche Ihm einen Brutto Verdienst von 1200 Euro oder weniger einbringt, so kann er bei den Trägern der Grundabsicherung (JobCentern, Agentur für Arbeit, Kommune) einen staatlichen Zuschuss beantragen. Das Einstiegsgeld wird zusätzlich zu dem Arbeitslosengeld II bezahlt und nicht mit diesem verrechnet. Ob ein Antragsteller die Förderung zugesprochen bekommt liegt in der individuellen Beurteilung des zuständigen Amtes. Aus diesem Grund variieren die Leistungen von Fall zu Fall. Auch Existenzgründer können einen Anspruch auf Einstiegsgeld melden, jedoch müssen diese dem Fallmanager eine gute Umsatz- und Rentabilitätsvorschau vorlegen. Die Vorschau sollte den Fallmanager überzeugen, dass der Arbeitslose mit seiner Selbstständigkeit langfristig und sicher sein Lebensunterhalt finanzieren kann.

Die Höhe des Einstiegsgeldes ist auch unterschiedlich und wird von Fall zu Fall anders zugesprochen. Grundlage zur Berechnung sind die Dauer der Arbeitslosigkeit und eine mögliche Bedarfsgemeinschaft in welcher ein Arbeitsloser lebt. Die Bundesagentur empfiehlt allerdings folgende Grundlagen. Die Höhe des Einstiegsgeldes sollte etwa 50 Prozent des Regelsatzes entsprechen und für jede Person die mit in einer Bedarfsgemeinschaft lebt nochmals 10 Prozent. Zudem ist die Förderung im Allgemeinen für 12 Monate zu gewährleisten.

Das Einstiegsgeld wird nur für einen maximalen Zeitraum von 24 Monaten geleistet und braucht nicht versteuert zu werden.



 
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